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Alles von mir gewut.


A
lles, alles,
von mir gewut.

Nie hatte ich Lust
auf Dich.

Flatterst wie ein Schmetterling.
Zwischen Deinen Zhnen Granatending.

Worte. Morde.

und Tsch.



nur eine Wolke


E
s ist nur eine Wolke,
die vorberzieht.

Es ist nur ein Tropfen,
der den Regen macht.

Es ist nur ein Schluchzen
in einer kalten Nacht.

Der Schmerz vergeht,
das Leiden nicht.



Novemberbienen


D
a ist eine Frische in der Luft.
Der schwarze Novemberhimmel,
den Quecksilberdampf illuminiert
zersplittert in weie Scherben

Hauchdnn geschnitten
fallen die Wolkensplitter
in ein gemachtes Bad aus Klte hinab.

Wie im Sommer der Asphalt schmilzt
zerschmelzen die ersten Winterboten.

Zerfllt die Himmelsschwrze
in ein Meer aus Schnee und Eis.

umhummelt mich wie Sommerbienen
tanzen einen Reigen aus Kltestacheln

stechen mich weich wie Mottenfell

da ich erfriere
nichts mehr gebiere

wie kalt doch Novemberbienen sind.



Josefine


Vergeh nicht, mein Stern.
Beginne das Leuchten
Sei nicht so fern.

Meine Augen befeuchten
Trnen.

Ein Stern
im Schwarzen ber mir

scheint nher mir als
ein Augenblick von Dir

den ich erlaufen,
erfahren mu.

Ein Traum,
der niemals geht.

Ein Sehnen,
was aus Dir entsteht.

Wenn Du gehst

Verblasse nicht.



In Memoriam - Tod.


Komm, Tod,
wie Deine Wange leuchtet
Monoxidrot.

Deine Hand so scharf
wie Messerstahl

Worte, die Dir entkommen
wie Kugel Knall
auf blankem Fleisch

Schweigst Du
vergi das Alter nicht

ein gestelltes Bein
ein Kind zerbricht

Dein Wagen rast schneller
als unsre Blicke gehn

Mit Schmunzeln
nimmst Du
ein Millionen-Volk.

Tod, immer kommst Du.
Tod, kannst Du niemals -
niemals?

gehn.



Die Klte klimpert


E
in Hauch, so frh.
Die Klte klimpert
mit Rauhreifwimpern.

Mit feinen Nadeln,
unendlich viele
sind die Birken besteckt.
Bemessen sind nur
die grnen Spitzen.

Hauchfein rieseln
Elfenwnsche
Kinderblicke
Engelsschtzen

blau in die Himmel auf -



Ein Ort, der Sterne gebiert


Die Zeit, in der ich existiere
die, und der Ort.

Ein Ort, der Sterne gebiert
der Sternen gebietet
zu lschen, zu vergehen

Neu zu entstehen.

Entsteh ich
Vergeh ich

Keiner hat mich je geseh'n.



Schn ist der Tod


S
chn ist der Tod.
Mir kann er nicht passieren.
Er wird an mir vorbei gehen
Ein anderer wird ins Grab
hineinmarschieren.

Da geh' ich am Abend in den Schlaf.
Der nimmt mich mit, wohin?
Ich wei, ich seh ihn nie.
Er geht an mir vorbei.



Der volle Mond


D
er volle Mond ist dunkel, wenn er leuchtet.
Seine dunkle Seite siehst Du nicht.
Doch langsam wchst das Dunkle
bis es schwarz vor Zorn die Sonn' erreicht.

All ihr Licht, das Dir dann leuchtet
erreicht die unsichtbare Seite nicht.
Vor dem Blau des Himmels mu sie schwinden
obwohl in ihr doch all's zerbricht.

Doch wenn der Himmel wieder dunkelt
wenn die Sonne wieder geht
wenn der Mond voll wieder leuchtet
ist's meine gute Seite, die ihr seht.



Blut ist dicker als Wasser


B
lut ist dicker als Wasser.
Wie wirst Du - zum Frauenhasser?
Ein einsames Geleit fhrt Dich zum Leben hinaus.

Es staunen Titanen, es fallen die Riesen.
Das Sprechen verlernen, das Fhlen auch.
Die Seele dem Schdel entfernen,
den Sternen zu nhern

dieses Knochenhaus.



Eine Freundschaft beenden oder
Raub mein Herz nicht aus


Mein Herz ist eine Geldbrse,
gebe ich Liebe, gebe ich Gold,
Silber, manchmal auch Kupfer.

Steine wirft mir das Schicksal ein.

Eine Zeit sa an meinem Herzen ein Ruber,
zhlte die Steine und nahm sich das Gold.

Seine Rufe schrieen nach mehr,
und gab ich,
bis der letzte Rubel gerollt.

Mehr, mehr, schrieen seine Augen,
so nahm ich bei der Liebe
Kredite mit auf.

Auch sie verzehrte er, hungrig wie Feuer,
verbrannte den gttlichen Sitz
zu schweigender Asche.

Ich zahlte meine Kredite zurck.
Nahm mir von meiner Frau
Anleihen auf Glck.

Legte Schlo und Riegel vor
nicht mehr beraubt
von diesem Herzenstor.



Das Surren der Reifen


Surren der Reifen erreicht mein Ohr.
Peitscht mich den steilsten Berg empor.
Peitscht mich, und peitscht mich, bis in die Seele.
Wie an diesem krperlichen Glck ich mich qule

Bringt es mich doch einen Berg hinauf
von dem es nur den Sturz vom Gipfel gibt.

Wie ich das Steigen, das Steigen so liebe.
Wie es mich steigt und steigt und steigert.

Wie ich mich der Rast und der Ruhe verweiger.
Wie mich das Surren der Reifen versteigert.

Lasse ich das Lenkrad los.
Lege ich meine Seele blo.

Versperre das Surren in einen Raum
Verschlie meinen Ohren den Steigerungstraum.

Bevor der Wahnsinn in mein Herz eingreift
Bevor der Wahnsinn mich ganz ergreift

Vertraue ich dem Fu. Vertraue dem Bus,
weil Gehen und Gefahrenwerden
schwerer der Seele liegen als auf Reifen
durch die Landschaft fliegen.



In der Sehnsucht nach Liebe


In der Sehnsucht nach Liebe
sind wir uns doch gleich.

Am Leiden an Liebe, gleich.
Werft ihr die Hnde zum Himmel

Werft ihr. Zuerst.

Kein Handel, der diesen Handel erzwingt.
Keine Hand, die die Hand zum Schlag erzwingt.



Seltene Erden.


Seltene Erden.
Jetzt kennt ihr den Sinn
von dem, was Grn bedeckt.

Es lechzt nach Augen.
Nach Daumen, und Finger.

Sie sind immer schneller
als ihr Gewinner.

Menschen sterben
in der Erde darin

seltene Erden

in Euren Hnden
die Grber sind.



Ertrefflich, doch nicht.


So viel Licht, und so viel Laut.
Meine Stimme zerfllt vor Ihnen zu Staub.
Meine Ohren vertauben, meine Stimme versengt.

Versagt mir die Seele, zerspielt das Instrument.
Zement aus Handeln, Fahren und Computergespenst.

Nur das Rascheln von Laub, das Perlen der Bche

Das Surren von Reifen auf einer ertoteten Flche.

Wie weit reit ihr mir die Ohren auf.
Wie gezielt ist euer Augenlauf

ohne mein Herz zu kennen.
Ertrefflich, doch nicht.



Und immer der Wind.


Die Menschen zu Menschen gesehen gesind.
Sie treiben wie Bltter zu Bltter gewind.
Die Schatten die ihren Augen sie selber sind
Wie wehen sie wie Bltter im Reigen gewunden.
Wie geschunden die Seelen in geschundeten Krpern sind.

Ein Reigen im Reigen. Ein Rascheln im Wind.
Ein Geschunden im Gesunden. Gewunden,
ja, und gebogen. Der Bogen, der die Krper spielt
dieweil die Seele hinterm Auge verweilt.
Weil aus Wind unsere Seelen zusammen gestoben sind.

Und immer der Wind.



Das Ende des Sommers


Das Ende des Sommers
vom Sonnenschrei
in die Stille des Vorherbstes.

Licht, das noch einmal geschenkt.
Das in die Augen dringt
wo kein Vogel singt.

Die Urlauber ersterben die Strae
Karibik, Polynesien
Bewundern der Armen Lebenssinn.

Ihren Kummer, ihre Anmut.
Ihren Herbst, der von Geburt beginnt.

Sehen sie die Gesamtheit der Steine
die andere Geformtheit von Grn.

Das Grau angeneonter Rume
durchspielt ihre Tage

Die Nchte, die Arbeitsplage.

Nehmen die Freude des Bunten,
nicht Gerade geratenen mit.



Irre


Ohne Sinn geh ich irre.
Und irre dahin.
Vergeh mich an Sehnen
und Scherben darin.

Scherben. Wie die Welt
sich zusammen setzt
Aus Sterben, Verderben,
Vergehn.

Erhalten wir den Stein,
den Glanz aus Stahl,
das Glas, das Prometheus
mit dem Feuer entstahl.

Es vermattet, verdirbt
wie Sure am Soda frit.

Wie Quarz und Asche
dem Rost entgleiten

Wie die Steine vor Sonne,
vor Frost und Regen mde sind.

Ebnet uns das Leben ein.
Setz darauf den Stein:
Stirb. Leben, verdirb.

Doch die Kinder kmpfen
um Glanz und Stahl.

Erhalten das Schne,
Bringen Altes zu Fall.

So fallen wir.
So gehen wir.



Schlaf


Vielleicht htten meine Arme eine Sense
durch das Goldene Heu geschoben

Oder htten Fe und Arme
eine wrmende Decke gewoben.

Wie wre ich als Musiker gewesen?
Oder einfach nur den Besen ber den Hof gefhrt.

Was mich ziert, ziert keine Zeitung.
Was ich gebier, erhlt mir die Zeit.

Denn wenn ich verblasse, bin ich bereit
zu gehen, und wieder zu gehen.

Zu jeder Nacht, in jedem Moment,
kurz vor dem Schlaf,

Erlange ich das Ewige, nachdem mich
die Erinnerung den Tag gestraft.

Ein Moment nur, wo ich vergeh



Im Wahnsitz


I
m Wahnsinn der Witz.
Im Wahnwitz der Sinn.
Im Wahnsitz die Stirn.

Die Stirn bieten
alle, ja doch.
Pfeifen der Intelligenz nach
auf dem letzten der Lcher,
ein Loch.

Die Stirn bieten
schweigen

Ein Reigen
der Kugellager.

Ein Blitzen
der Schalter.

Ein Mhen
der Hebel

Ein Erdbeben noch.
Ein Hagel, die Flut.

Das Schmelzen der Pole
sind wir doch gut.



Ganz unten


Ganz unten gewesen.
Nicht nach oben gedrngt.
Im Fegen der Feuer
aus dem Leben gezwngt.

Das Feuer des Geistes.
Den Regeln entflohn.

Bin ich am Ende
den Regeln gem
nichts gewor'n.

Nach vorn, nach vorn.
Ruhe, da hinten.

Wie sich sie alle
um Lob zerschinden

Zerschinde ich mich
Verwinde ich mich

keiner Regel gem.

Hell wird der Tag,
dunkel die Nacht.

Von allein.

Allein werd ich gehen
wo schon andere sind.

Die verwunden, zerschunden,
gebogen und gezogen schon
so lange so sind.



Woher?


Rose, mir Worte geschenkt.
Gehenkt Deine Heimat,
meine Zunge gelenkt.

Verblasst in der Seine,
Dein Azimut.

Im Zenit ein Bluten.
Erstochen durch deutsche
Lanze sogleich.

Begegnen sich Russen,
Juden und Deutsche

Am Ende von Russland,
am Anfang von sterreich.

Gebt mir das Weinen der Buchen.
Kredenzt mir den Honig Ahorn.

Von gelben Steinen geboren
lernt' ich den Zorn.

Fhrt mich mein -Knnen-
von hier nach davon?



Gehn.


Es geht wieder, so Grn.
Es gilbt wieder, so frh.
Dann fallen Schneewchten
ber Straen her

ermorden Herzen, Leiber,
Seelen, und mehr.

Erstarren die Fe
Erfrieren die Geister

verzaubert das Eis
das erstorbne Gehlz.

Die Zierde erfrorner Planeten
sirrt in Flocken umher.

Kryovulkane brechen aus Eis,
aus Bchen und Seen.

Umarmen die Wirren,
die das durchstehen.

Spuren im Schnee,
wohin werd' ich gehn?



Dunkelster Nacht.


S
o drehen sich wieder Gestirne
zur Dunkelheit dunkelster Macht

Dunkelster Macht.

Dunkelster Nacht.

Wie gesprht funkeln da die Kleinen
die so gro geworden sind.

Auf Nebeln aus Eisen, Kohle und Zinn.

Blau gerdert und gold gedert.

Worin, worin, bin ich da drin?
Ein kurzes Leuchten, Verglhen.

Lebenssinn.

Und weiter qulen sich die Rder
bis sie alle zu Neutronen gewandelt sind

Zu schwarzen Abgrnden,
schreienden Explosionen aus Licht.



Liebesgedicht


Der Morgen sucht Deine Liebe heim
Ein Strahl entblt Deine Scham
Venus, erleuchtet von frher Glut
Durch die schimmernde Haut pocht Dein Blut

so blau. Einst so grau. Doch schau
was Dir meine Liebe so angetan
Wie sie zu frh zu Dir kam.
So kann ich nicht leben.

Warum, wieso, mu es dich
so spt erst geben?

Die Adern Deiner Haut schimmern so blau.
Das Licht in Deinen Augen leuchtet so lau.

Bestimmung, Bestimmung, Gewinnung
einer anderen Zeit.
Ich liebe Dich, was bleibt
ist die Sehnsucht.

Ach, leuchtete die Sonne des Morgens sie an.
Deine schimmernde, Venus, strahlende, Scham.



Wasili, was will i?


Wasili, was will i?
Wasili, a Wasser will i.
Vitali, was will i?
Vitali, a Wasser will i.
Vitali: na, a Wodka will i.
Vitali, na, was will i.
Wasili, Vitali, Vati, und Sohn



Synchrotron


sie nahmen Die Krner aus Gold
streuten Sie in die Wste, den Sand
lieen Sie voll Ha im Lande des Nicht
sie nahmen das rote Blut des Leben
sie zndeten das Beben der weiesten Glut
Trgen Sie vor dem Schwarz des Todes
vor dem Krper das schwrzeste Glas
um ihre Seelen zu schtzen vor
dem Verschmelzen in Glutrotes, vor
dem Verschmelzen zu errtendem Glas
vor dem dem Licht der Gtter, das beim Sehen
ihre verzehrten Krper durchma und hinterlie
ein Grab aus blickdichtem, schwrzestem Glas.





IhreSchritte




IhreSchrittefallenschwer
zumMorgenAppell
wiedieschneidendestimmedietotenauslas
IhreSchrittefallenschwer
zumLebensAppell
diederdnnenbrhensichnhrten
siedieerstenstarbensoschnell
wasnachuntenfielschwer
nhrtezumLebenzumnchstenMorgenAppell

durchhin
Stacheldraht
dendurch

AmisRussenBritenFranzosen
entgegenohneAugenimHell
dieAndrenvorAugen
der andern, die starben so schnell.




Das eine zu sein

Das eine zu sein, und nur das eine:
kein Haifisch, kein Lwe,
keine Sprotte, kein Gnu.

Zwischen Fisch zu stehen
dem Fleische dazu.

Elefant und Blauwal
gro und genug

nicht zu zerreien
kein Vogel im Flug
keine Hyne im Felde
kein nachwachsend Zahn

Stolzieren in Ruhe
zu schwimmen



Trockendock


Trockendock.


Da liegst Du und rostest

Keine Farbe fr den Kahn
Kein l fr den Tank.

Schweigerte bereit,
Acetylen
und Sauerstoff.

Whlte er doch
den Sauerstoff

zu entrosten das Schiff

fr neuen Schliff

Stillgelegt.
Gestillt

der Hunger nach Weite
der Durst nach dem Salz
des Lebens.

Und jetzt?

Wieviele Jahre noch, vergeben?

Vergebt sie mir.

die vergangenen,
die kommenden Jahre.



Abspeicherung


A
bspeicherung

der Vergangenheit
der Zukunft

Leben nur

im Moment

ein kleiner Stern

der das Dunkel der Zeit

durchbrennt


dem Auge


W
er dem Auge vertraut
ist noch jung
oder
dumm ergraut

Nicht alles
was glnzt
ist
ein Mistkfer

Doch so viele davon

Brgerlich
Zivil
Anstndig
Normal

sitzt doch tief
die Spinne
der
Snde
in jedem
der
um sie wei



Hinter Stuck, Putz und Gold


H
inter Stuck, Putz und Gold und Spiegel
dmmert dahin der gebrannte Ziegel.

In stiller Geduld trgt er die Mauer
in rtlichem Staub, der keine rauhe Hand
mehr interessiert.

Tragen Winde Regen und Bltter
den Frost hinein und auch noch den Schnee.

Verfallen auf Dauer der Glanz und das Gold
das Splittern erblindeter Spiegel verhallt

Trgt der Boden noch Schauer von Ziegel
der im Regen verrinnt whrend Grn
drber drngt.



Frhling


F
rhling
wie lieb ich Deinen Betrug
den grnen Hauch
durch die schwarzen Adern gestreut

die mich so gereut
um des Winters Spruch

Seinen Fluch:
"ich whre ewiglich!"

Dann setzt Du weie Kugeln auf
blaue Sterne, Falter obendrauf

Grn prangt eine Wand,
soll ich sagen:
Prankt sie nach mir?

so hoffnungsvoll das Land

Darin geschaltet
dunkles Hochsommergrn
Orange und Gelb die Medizin

die giftig-s
schon den Winter grt

Da laufe ich mit
Da komm ich nicht aus

Da schmeit mich am Ende

ein Winter

aus dem Leben hinaus




mein Achselschwei


W
eit Du meinen Achselschwei?
Weit Du meinen Fahrradschei-
Streifen in meiner Unterhose?
Kennst Du diesen groen Splei
der mich in meinem Herz zerreit?

Duften, eine Notwendigkeit
Deo, gegen Empfindlichkeit
gegen das Krperliche
das Stoffliche

wie nett ein Computer riecht
wie leicht die Klimaanlage
an der Atmonsphre zieht

Wir lgen wie wir riechen
je besser
desto mehr ans Messer

der Gesellschaftlichkeit

in aller Zeit
nur diese Worte.



Zwischen meinen Schlfen pocht das Blut


Zwischen meinen Schlfen pocht das Blut
Blut pocht zwischen meinen Gedanken.

Gibt das Blut Energie durch die Schranken
die das Denken von dem Krper trennt.

Blut, das trnkt meine Gedanken,
es drngt sie und dringt in mich ein.

Zerrei ich die Hute der Finger
Blute im Spalt das Rote hinab

Wird meine Verzweiflung schlimmer, schlimmer,
blute ich aus diesem lebendigen Grab.



das Nichts dahinter


A
uf die Bhne strmen
den ersten Vorhang
den zweiten Vorhang
den dritten Vorhang

herunterreien

Die Fden der Puppen

abreien

die Kreuze zerschlagen

den Puppenspieler hervorzerren

die Maske herunter reien

und das Nichts dahinter

mit Sinn ausfllen



Zu sein


Zu sein zu sein zu sein
und doch nicht zu sein

Zu sein zu sein zu sein
zu zwein zu zwein zu zwein
und doch allein.

Allein.

Verla mich nicht,
allein.

Allein, um zu sein.



einfach zu sein


Zu sein
einfach zu sein
sei nicht genug

Doch zieht mich kein
Reien

in die Welt aus Stein
aus Elektronen

aus Glanz

Ich fhle
ich spre
ich spre
nicht ganz

Ganz bin ich nicht



Leere


Ich bin nicht da
wo ich dort bin
ich lebe - sterbe
ohne Sinn

Sinne
erhalten
mein Sein

Stein
ist die Zeit

die verfliet
wie Lawinen
aus Stein



S
eltsam


Seltsam
ist meine Liebe
zu meiner Zerrissenheit

Streng
sind die Wnsche
der Wunsch
der brig bleibt

Versessen auf Sein
auf Sein zu gewesen

entstehen Trume
Blumen
des Bsen



Schwester IV


Dein Zerren und Schreien
Du kriegst mich nicht
kriegst nur die Haare
ins Herz einen Stich

Mein Blut, ja, und
meine Augen
die sagen
"La mich!"
Dich wegstoen
statt anzusaugen

Welche Wut
bringt
die nchste Sekunde hervor

Welcher Zorn
trifft mich
armen, lieben Tor?



Schwester III


Schreien und Schlge
daran erinnere ich mich
an Wegnehmen und Stehlen
an Zerren und Ziehen

aber nicht daran
da Du mich zu lieben

bereitet wrst

Ziehen und Zerren

mein Ganzes Herz

Ziehen und Zerren



S
chilf und Weide


Schilf und Weide
deckten mich blau
unter fiederndem Himmel
meine Augen noch grau
unberhrt
von Eros und Wut

Denn Grn spendete
mir eine Wand
eine Decke
das Holz
warm wie eine Hand

Wohin ich ging
wenn ich den Frhling empfing
den Herbst
und
den Sommer

wie wohl war mir da

vllig frei gekommen



Tod


Dein glnzendes Scheiden
in Unzufriedenheit
Dein Vergessen
in Unwissenheit
Dein Streben
in Ziellosigkeit

Da liegst Du da
sat bei der Geburt

Der Sturz
der nicht ttete

Der Sturz in die Zeit
in die Lebensewigkeit

nur ein Moment
nur ein Augenblick

schiebt mich das Queue
ber Filz zurck

zu Dir
aber nicht

die ihr bestimmen wollt
was geschicht.



Blutschande


Noten bracht ich Dir,
und Einser
Meine Augen voll Hoffnung
doch dann
versteinert
Dein Blick

Keine Einser mehr
ich sang ein Lied
da Laurentia
ihren Liebsten sucht
an einem See vor den Alpen

Dann sa ich am Bett
whrend Deine Hand
was wei ich
unter dem Bett
suchte

Ich wute es nicht.
Doch nahmst Du dann
das Licht
aus meiner Seele

Ehebetrug
der viele qulte

Betrogen die Kinder
um irgend einen Papa

so nah die Hand
so nah

am Blutfleck

unter der Decke.




Fden aus Zeit


Ein Gedicht
Fden aus Zeit
Worte aus Blut
aneinander gereiht

nichts gegen
die wirkenden Silberfden
im Sonnenschein

eines Tages

im Leben

was da geschieht
was niemand sieht

doch wenn sie sprechen
das Schweigen
es dichtet Zeit
zu Worten

wie ich sie nicht
kann schreiben.



Anziehende Hnde


Die Vgel singen,
die Katzen schnurren.

Wirbelnd flieht dahin der Inn.
Ach, die, die sind darin
mchten sie doch meine Freunde sein.

Die Sterne funkeln,
der Himmel bleut.

Die Sonne steigt, sie sinkt,
wie freut
das mich, mein Herz.

Ein halbes Herz, voller Schmerz
ungezogen, ungegossen,
verstrppt und verdornt.

In der dunklen Seite des Monds
bin ich, den ich nicht kenne
zu leiden gewohnt

an der leeren Hlfte
die ungefllt
weiter besteht

Trume sind nur des Nachts gewogen.
Das grelle Licht der grauen Wolken

fliet fletschend
in meine Vergangenheit.

Da, wo ich nicht gehrt bin.
Da, wo ich nicht gezogen bin.
Da, wo ich nicht geliebt

und auf die falsche Art geliebt.

Der Sohn, das Lieblingskind
wie geschwind
sa das Kind auf dem Scho
der dieses Blut vergo

der die Hnde anzog
darber die Decke gezogen

wie sie nach der Lust der Mnner grub

mich haltend.




Bestimmt


Bestimmt der Schein das Sein
Entsteht das Sein aus Schein

Beherrscht er die Welt steinreich
Sein Herz reich aus Stein
so hart und klar

Vgel umlauern ihn.
Es sind Geier.

Er ist schon Geist
der Zeiger weist

die Zeit.



ein Hauch


Nur ein Echo bin ich
ein Schatten
ein Hauch von Rauch
auch



Wenn ich einmal


Wenn ich einmal vierzehn bin
darf ich Geld verdienen
lnger wegbleiben

Wenn ich einmal sechzehn bin
darf ich sogar heiraten
mit der Zustimmmung meiner Eltern

Wenn ich einmal erwachsen bin
darf ich meinen Fhrerschein machen

Wenn ich meinen Fhrerschein habe
Wenn ich ein Auto habe
Dann bin ich erwachsen

Wenn ich einmal eine Familie grnde
Meinen Stand vertrete
dann bin ich erwachsen

Ich bin erwachsen.
Ich bin ernst.
Ich bin seris.

Ich bin alt, und sehe
da all die Kinder
erwachsen werden

den Fhrerschein machen
ein Auto fahren
Kinder gro ziehen

vielleicht aus einem Krieg
zurckkehren,

der

begonnen wurde vor ihrer Geburt

Oder sie bleiben im Krieg

All die Kinder
die mit den Waffen

Ruber und Gendarm

spielen

sich gegenseitig
tot schieen

Meine Vorfahren
wurden nicht totgeschossen.

Nicht vor der letzten, entscheidenden
Stunde
Sekunde

der Zeugung
der Geburt

berlebende der Liebe
des Spiel des Hasses
Der Macht der Feindschaft.

Mein Krper ist erwachsen geworden,
nun
fallen mir schon wieder die Zhne aus.

Kinder, wie die Zeit vergeht.

Wer hundert ist
hat 36.525 Tage gelebt

ist in all diesen Sekunden

erwachsen geowrden
erwachsen gewesen

Nun putzen sie dem Kind

wieder die Zhne

Sie ziehen ihm seine Kleider an

Fragen ihn, ob er nichts vergessen hat.

Denn ihrer ist das Himmelsreich.



leichter Tod


In den Stunden schwerster Not
wnsch ich mir den leichten Tod.

In den ach so leichten Stunden
lern das Leben ich zu lieben.

Wr doch beides wohl verbunden
Das Glck, es tte nicht zerstieben.



Diese Form


Diese Form


zu schreiben

wie ich bin
nicht bin
doch bin
anders bin

bin, bin, bin.

Nicht die groe Welt.
nicht die groen dichter.

Nicht, was wichtig
nicht, was richtig.

nur ICH.

Wie will ich
fr mich begeistern?

Begeistern, mu ich?

In meiner Zerrissenheit
ein Stich

ICH, ICH, ICH.


ich



bin



Reisen


Reisen
wohin?

in ein neues Glck?
Welches?

Welches?

Das Glck eines anderen Menschen?

Wie er sein Leben treibt?
Was treibst denn Du?

Meine Fe tragen mich noch.

Doch Glck

habe ich auf Reisen

nicht gefunden.

Nur neue Schrunden.



Die kleine schne Welt


Die kleine schne Welt

Wir haben sie verloren
die kleine schne Welt

Wir haben neu geboren
fr buntes, lautes Geld

ein Straensystem
eine Autobahn

um die ganze Welt.

Die kleinen Kurven gehen verloren
Sie wurden in Landschaft verplant.

Sie sind Landschaft gewesen
Jetzt rast ber die Autobahn.

Wenn ihr nur Beamen knntet.
Ihr ttet es tun.

Ihr lieet die Landschaft
mit kleinen Kurven
engen Bahnen
im Schnen ruhn.



Ich liebe diese schwarzen Scherben


Wenn ich sagen wrde
ich liebe diese schwarzen Scherben

ihren Rhythmus
die Symmetrieen

Wie Einstein Mathematik
belebte.

Liebe ich
diese schwarzen Scherben

deren Halt
das Schleifen
meiner Hand zerbricht.



Oberflchlich


Oberflchlich
ist die Liebe.
Sie zerbricht
wie Wasser
am Quai.

Oberflchlich ist die Liebe
das Wasser
bricht den Stein entzwei
dringt doch nicht ein.

zerreibt zu Sand,
und findet nicht

das Groe Ganze
Das Innnenlicht.

Oberflchlich ist diese Liebe.

Sie trennt Wasser von Stein.



Seht ihr die Wnsche nicht?


Seht ihr die Wnsche nicht?
Nicht das Licht
zwischen den Zweigen?

Ahorn-Flgel, die steigen
im Sturm
in den Augen eines Kindes?

Am Ende des Windes
steht ein Windrad.

Am Ende des Kindes
das Augen hat

wird ein Mensch stehen.

Was fr ein Mensch?

Wird er lieben?
Wird er mich Verlassen

Knnen?

Werde ich ihn

Lassen knnen?



An diesem letzten Strand


An diesem letzten Strand

wechseln die Wellen des Lebens
die Farbe

der weie Schaum schwrzt sich
Das Blau grut.

Des Himmels Blue
in schmutziges Wei zerblasen.

Das Gras stirbt.
Der Fisch stirbt.

Selbst der Wind
wird sterben.

An der Grenze dieses Landes
am Verrinnen des letzten Sandes

la ich Dich stehen.
la ich Dich gehen.

denn als Idee
erkennst Du mich nicht.



Was willst Du werden


Was willst Du werden
Was willst Du werden
Was willst Du werden

Du wirst es nicht.
Weil du Mein Kind bist.

Mein eingeborener Sohn.

Was willst Du werden

bis das Kind zerbirst
sammelt seine Scherben
sammelt sein Verderben

Du wirst es nicht.
Ich komme nicht.

Dein Wille
ist mir nicht Befehl.

Gehe ich fehl,
dann gehe ich fehl.

Aber fehlen
werde ich Dir.

Denn Lieb zu sein
nicht mehr
ist so schwer

wenn

Was willst Du werden.



Du weit nicht wie weh es mir tut


Du weit nicht wie weh es mir tut
wenn Du nicht weit wie weh es Dir tut

Du findest die Wolken wei und den Himmel blau
wochenlang ist er fr mich grau

Wo Deine Blumen sprieen, grnen, blhn
find ich grad die braune Erde schn

Meinen Winter siehst Du nicht
nicht in Deinem Auge ist mein Licht

so trb, so grau
die Wolken wei
der Himmel blau



aufgehuft


Hufen zuhauf das Wissen auf
Kontrolliert, eingruppiert
in Gattungen der Schule
auf dem Stuhle.

Rollenspiel, versteh nicht viel
die Rolle gab es nicht
fr mich.

Kein Platz
im Rampenlicht
irgendwelcher Bhne.

Keine Rolle, spielt mich nicht
in der Klaviatur
der - Gesellschaft - .

Eine dunkle Stimme aufsetzen
fest
damit niemand
den Kleinen entdeckt

Oh, wir wissen alle
um Maskerade
mancher nicht

gehen wir unter
spielen wir Schein

Scheinen wir, nur um zu sein.



Licht


Licht, Licht
so viel Licht
ich sehe doch nicht
ich sehe nicht
ICH sehe DICH
und seh dich doch nicht

Licht, geh aus.
Auge, stirb.
Gebt mir Schatten.
weil's mich sonst verdirbt.



Ich wei nicht, was es bedeutet


Ich wei nicht, was es bedeutet
es taget ja schon

es ersteigt seine Hhe
der Himmelsthron

Das Schlimmste geschieht
es passiert tglich

passiert das Sieb
der Schmerzen, der Qualen

wer hat mich lieb



Dschungel der Herzen


Im Dschungel der Herzen
verlischt jedes Licht
wenn man Geld
fr Rollen spielt

Geld oder Rolle?
Wie es beliebt.

Eine Anekdote
in der Enzyklopdie

Ein Stern
nach einem Genie
benannt?

Geheimnisse der Astronomen,
sie schtzen sich
gegenseitig
sie sttzen sich nicht

denn das Licht der eigenen Erkenntnis
brennet ewiglich

So brennen sie alle
fr einen Namen
den sie den anderen
nahmen und nahmen.

Ein Platz in der Geschichte.
Einer, am Straenrand.

In der Tiefgarage

im Urlaub im Sand.



Den Verstand zu verwirren


Ein Band, den Verstand
zu verwirren
indem man ihn ordnet

Tiefen
die niemand auslotet
auer man selbst

Vergilbte Papiere,
heute noch Noten
nach denen Musik bestellt

verschwinden zu Horden
in der Aktenordnerwelt

Bedeutungslos,
fr den Augenblick

vielleicht vernichtet
vielleicht
ins Licht gezerrt.

Entfalten Wirkung
verlieren an Wert

In der Krise
heizen sie den Herd

Horden von Blttern
ungezhlt

der Glaube der Menschen
verprellt

und doch: wieder
Wieder und Wieder und Wieder

Glaube, an Geld.



Kinderaugen


Kinderaugen vergessen nicht
auch wenn man ihnen
die Liebe stiehlt

Sie vergessen die Liebe
Das Bse doch nicht.

Eingraviert in ewige Platten.
Versaufen, verficken, Alkohol
und die Drogen

Das Leid begleitet



Die Autos werden schner


Die Autos werden schner
Die Frauen ja auch.

Huser strmen den Himmel
Aeroplane, Raketen, auch.

Alte werden jnger.
Kinder so alt schon auch.

Glatte, schne Flchen
bedecken die Menschen,
Fahrzeuge
Huser ja auch.

Das Alte, Hliche
in Getthos verbannt

die man "Lnder" nennt.

Verbrannt.

Verbrannt die Hoffnung,
die Leiber, die Seelen

die durch den Dreck
Tag fr Tag

sich qulen.

Vom besseren Leben
wissen sie.

Das gute Leben
vermissen sie.

Ein paar Gramm Glck
das Dunkle vergessen

Den Verstand verkauft
dieweil eine Mutter
das Haar sich rauft

oder selber spritzt.

Glck lt sich kaufen
Kokain im Schnitt

gespritzte Lippen
den Tod, Butolin,
im Blick, in der Stirn,

wo auch immer.

Strahlende Flchen.

Verflachen sie.



Das Dunkle sucht das Licht


Das Dunkle sucht das Licht.
Ohne Licht
gb's den Schatten nicht.

Die Strahlen des Hellen
durchdringen den Schatten nicht

Doch schart sich der Schatten
auch um's dunkelste Licht.



Dein Werk


Frchtest Du Dich nicht
vor Deinem Werk?
Das die Welt erhlt
und vielleicht auch
erhellt?

Wenn es Dir dunkelt
leuchtest Du noch

Whlst Du das Dunkle
heuchelst Du doch?

An dem Guten vorbei
schmuggelst das bel

dabei pat doch Dein Glck
in den schnsten Kbel.

bergib Dich nicht
dem Bsen.

Angst ist Dein Begleiter
macht Dich zum Bsen.

Wie gehorchst Du doch gut.



im Sonnenlicht


Weit Du nicht
da Du
im Sonnenlicht
seltener
als das Sternenlicht?

Zu weit gest
die Myriaden
sie zu erreichen
denen wir gleichen.

Heliumgeborener Staub.



Belanglosigkeiten


Belanglosigkeiten, Nichtigkeiten.
in den Weiten des Weltalls
Galaxie an Galaxie
Zhle den Sand: Sie aber nie.

Zhl nicht die Seelen der Motten.
Krabbel nicht den Ameisen nach.

Ihre Zahl ist bestimmt.
Dein Staub: der auch.



Nummern und Zahlen


Nummern und Zahlen
Schmerzen und Qualen
ein Schicksal,
heit: Ich.

Im Schdelgesicht
Findest Du
Dich nicht?

im Gegenber.

GEGEN-BER

ber Dich
hinweg

Goldnes Leben.
Hier.

und dort:

wie ein Stck von Dreck?

Nehmt mich bitte

aus dem Goldglanz weg.



Gefallen


Durch ein Sieb gefallen,
durch noch ein Sieb.
Siebe zermahlen
den Sand,
der zerstiebt
zu ewigem Staub.

Dann merkst Du
Staub, Staub, Staub
Papier
zu Staub

Die, die Dich siebten
ihre Gedanken
ohne die Lettern,
ohne das Schwarz

nur Staub, Staub, Staub.

So leb ich auf.

Ich geb nicht auf:

Ihr, Staub. Lauft.



Wein der Erkenntnis


Wein der Erkenntnis
Brot der Bewandtnis
Lied der Empfngnis

Stroh der Liebe
Feuer der Frucht

Granatapfel, Feigenduft

Senfkrner,

zu Bumen geseht.

Wunder der Wandlung

nichts, nichts besteht.

Das besteht. Was geht.



Wein der Nacht


Wein der Nacht,
mich trunken macht.

Der Freund,
der der Gewalt
die Liebe vorzieht

die stetig zerstiebt
vom Bsen durchsiebt

fgt sie sich doch
in eine Lilie

die frhlingsumlobt
in Welken zerfllt.

So geht die Welt.



Eine Seele pflcken


Eine Seele zu pflcken
in dem Garten, betubt
von der Rose Schwingen
wie sie mich scheut.

Ich scheute sie nicht.
Wie mich ihre Blte sticht.

Rotes Feuer, das mich umtost
Rote Lippen, weibesumglost

lst mich vom Rechen.
lst mich vom Spaten.
lst mich -
wie in Luft mich auf

bis ich schwebe

der Lust zugleich

und mich lse
in Licht und Liebe auf.

Wie ich schwebe
den Lichtstrahl hinauf.



Brot, das mich trgt


Von einem Brot trume ich,
das mich trgt.

Von einem Wein,
der nicht den Krper belebt.

Von einer Luft,
die mich durchweht.

Von einer Liebe,
die nicht besteht

auf Gegenseitigkeit

die mich bewegt
wie nichts mich bewegt.

Eine Frage der Zeit.



was ich nicht wei


Wenn ich wte
was ich nicht wei
zahlte ich
so manchen Preis.

Preise zahlt ich,
die keine Mnze bewegt.

Preise erhielten,
wer mich bewegt.

Doch so wie ich mich bewege
beweg ich mich nicht.

Starre in mein

Schdelgesicht.

Schdelgesicht.

Seht ihr

Euch nicht?



Meine Herzen


Meine Herzen
band ich an Euch an
bis ich merkte,
wie ein Herz
brennen, verbrennen kann.

Eure Flammen erreiche ich nicht
Erreich sie, erreich sie, erreiche sie nicht.

Sie erreichen mich nicht.



Schwerkraft der Herzen


Flieh, aus der Schwerkraft
der Herzen
Sie scherzen, sie schmerzen

Znde Kerzen an, nur fr die Toten.

Die Lebendigen, sie sterben
bevor sie emboten
dem Lebendigen

das Leben.



zu gut


Wt ich doch nie
wt ich nie
gewut zu haben

hast die Hand erhoben
nicht um zu schlagen

Doch dann schlugst Du zu
ohne zu schlagen

Ich frag Dich wer Du
in all Deinen Gaben

zu gut fr
das Gute bist.



Gold


Nicht alles, was glnzt, ist Gold.
Doch vom Golde umkrnzt
scheit sich ein jeder
weil es nach Golde so glnzt.

Ein Schalter, und Licht.
Dennoch, man siehet nicht.



Um das Bse wissen


Wer wei um das Bse
fhlt sich nicht gut
wenn er das Bse
dennoch tut.

Das Bse, tut Bses.
Es wei nur darum
weil das Gute es wei
es schert sich nicht drum.

Bse, wie bse
wenn das Bse nicht wei
was Bses im Guten
des Bsen Gehei
es folgt und schwelgt
im Gut-zu-sein.



Gelitten


Du weit Du httest gelitten
httest Du Leiden gekannt
Die Leiter zum Leiden
entglitten
im Gleiten
die Seele verbrannt.

Httest Du vom Leiden gewut
Du httest geschrieen
von Klein in die Ferne
wo ich heute

stehe gehe sehe wehe

wie ich zu Asche
zerlitten
zerritten
entglitten

bin

Ich htte geschrieen
htt dieses Leiden ich

gekannt.



binbinbin


Das
Eine
zum
Andern
fhrt es mich
wohin?

binbinbin



Ich wei nicht.


Ich wei nicht.
Ich wei nicht.

Du: weit sehr wohl.

Wohl weit Du,
wohlig kreist die Hand

im Gescho.

Legt mich: meine Zukunft
Blutfleck in Schande
blo.



Stunde


Stunde die schlgt
Stunde heit meine Schwester

ein Krakeln im Akt
ihr bestes Gelster

fr Schnes



keinen Ton


Du gibst mir keinen Ton

der Liebe

Du schiebst mir kein Phon

der Gnade zu.

Schlssellos

schaust Du mir zu.



Aufreihen


Als Junge
reihte ich die Puppen auf
die Teddies
die Tiere

schlief mit ihnen ein.

Du schlfst
Du reihst
Deine Nichten
Deine Neffen
Deine Geschwister schn auf.

So schlafe.

So soll es sein.



Hoffnung auf so Groes.


Hoffnung auf so Groes.

Welche Form hat es?
Welche Farben sind darin?
Sprich, sprich doch zu mir
aus Deinem Unsinn

Ohnsinn
ist schlimmer
als die seste Ohnmacht
des schwersten Schlafes

Du sprichst nicht.

die Seifenblase
hat so geschillert.



Du weit alles Besser:


Du weit alles Besser:
Besser, das messer schneidet zu scharf
So scharf Deine Worte
Sie scheiden so scharf.



nur verschwistert


Nicht verheiratet
nur verschwistert

Scheidung: Ausgeschlossen.

Das Telefon klingelt nicht mehr.
kein gellendes schreien

kein geschriebenes wort

ich bin - aber weit Fort.



Fieber


Fieber
brennt heute in mir
brennt und verbrennt
wie volltrunken
das Tier

Zerreit

meine Synapsen
im schrgsthchsten Ton

Promillenwahn
welcher Wahn
verbrennt mich schon



Auge


Auge: Ein Gott, wie van Gogh
zerschmettert
das bunte Wunder
wie im Himmel ein Loch
am Tag zu den Sternen

mir in den Kopf ein gestreut

Schwarzes Wunder:
wenn der Himmel
in das Gehirn einblut

wo ich versteckt bin

hinter dem Wunder
eines Gottes, wie Gogh.



Worauf lie ich mich ein?


Das Versprechen: am Anfang,
sehr gro.

Legte es die Adern
der Ohnmacht nur blo.

Worauf lie ich mich ein?

hatte kein Wissen,
kein Schieben.

Lie sie mich allein

an ihrer gewaltigen Fotze

schchtert mich ein

Verbrennen wie Kinder
wie Motten im Licht

sieht meine Augen
aber sieht sie mich nicht

Legt es
den Orgasmus blo blo.

Sieht meine Augen
meine Wnsche: die nicht.

Die Blutlache
im Laken

Regelmig
blond

mein Haar

im Nachmittagslicht

wie sie mich
mit ihrer Depression ersticht

Die ltere: sie stichelt
stichelt mir die Augen aus

Ich spring aus dem Fenster
werfe den Schlssel hinaus

Sie stichelt
Sie stichelt
stichelt
Tr durch.

Wie, wenn man recht hat
Durch Sein, Sein, Sein zu nur?



Augen, Gesicht


Materie im Lichte
die Augen, Gesicht

gesichtet die Kleinen
die Groen, doch nicht

die Kleinen
in einen Horizont gebannt

verbrannt die Hoffnung

auf neue Kultur
auf Hoffnung, auf Groes

Einkaufen: Essen, doch nur.

und Schlafen
und Sch