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Das Land von CYT 1


Das Land von CYT
wo sich Halbmond, Menora und Kreuz begegnen
aufgeschlagen auf einer Seite
in einem Lexikon
ohne es zu wollen
als ich vom Lande CYT
schreiben wollte.

Mir fehlen da die Worte



Das Land von CYT 2


Das Land von CYT
wo sich Halbmond, Menora und Kreuz begegnen
steht in vielen Sprachen geschrieben
was getan
was ungetan
bleiben sollte.

Doch das
bleibt ungetan
wird getan

Obwohl es fr alle
klar geschrieben steht.



Du bist frei


Du bist frei
zu tun was Du willst
aber beachte die Gesetze
auch wenn Du sie nicht kennst

Kant hat den kategorischen Imperativ ausgesprochen
und alle Menschen waren sich

von jeher

dessen bewut




Kirchenfenster


Wie der Raum im Kirchenfenster
eine Haut in den Himmel ist
der davor, darin, dahinter schwingt,
so bist Du vor einem bunten Fenster
nur die Haut,
die vom Innen nach dem Auen dringt.




Feldherren


Feldherren

Lat sie doch auf dem Feld
aber nicht in die Stadt hinein

Lat sie die Krume brechen
mit ihrem sprden Schwert

Wie der Bauer seine Kartoffeln zieht
Wie der Bauer in einem hheren Spiel

Hat das Schicksal fr sie
schon lngst das Feld bestellt.




Meer der Mutter


Aus dem Meer der Mutter
in die Welt hinausgesplt

Fr einen Moment der Ewigkeit
in das Universum gebannt

Von dort

aus dem Meer des Lebens
in ein neues Meer zu splen

Kann ich noch vierzig Jahre warten?




Essen


Was it Euer Leben?
Was fr ein Leben it das?

Wiesen Weiten Khe
Schafe brechen Gras

Strche fraen Krten
Frsche, und noch was?

Wo it dieses Leben?
Et fr Euer Leben

Gras frit das, was war.




Weit gefehlt


Rapsl
verbrannt fr 1 Tonne Auto
mobil

Weizenkrner
verbrannt
fr den Inhalt einer Badewanne

Maiskolben
in Ethanol verwandelt
automobil

Tankstellensysteme
verteilen Lebensmittel
an Technik

Tankstellensystem
fr Wasser in thiopien?
Fr Wasser in Eritrea?
Fr sauberes Wasser in Bangladesh?

Weit gefehlt.
Weit gefehlt!




Hyde


Jekill
Hyde
verbirg Dein Angesicht im schwarzen Schatten
die Nachtseite bei Vollmondlicht
ist sich gleich.
Man sieht sie so und so
nicht.

Hyde vor der Sonne.
Hyde im Morgenrot
Hyde
Deine Wonne
frbt mein Gesicht
purpurrot

vor Scham der Schande
Vor Schnden der Scham

Mond, werde Neu.
Jekill, Hyde.

Sie machen mich lahm.




Regeln


Regeln des Stabes.
Regeln des Auf und Abs.

Jambus, Trochus.

Umzunen die Schnheit
Garnieren den Sinn

Jambus, Trochus.

Euch schmei ich hin.

Deklamieren Trojaner.
Hexameter am Stck.

Euch brauchte die Illias.

Euch schmeie ich hin.

Die Brcke aus Worten
lexikonbegrenzt

Das Universum von Ideen,
von Genies hingeschlenzt.

Faustisch verdamm ich,
was Bcher einschwrzt.

Faustdick vernahm ich,
da der Tod fr Euch scherzt.

Es ist die Farbe in manchem Buch
fr einen ein Segen,
fr viele ein Fluch.

Dafr sterben Kinder.

Jambus, Trochus.

Das Schwertzen ohne Not.
Ihr baut auf Koran, Talmud, Bibel.
Fr Schwarzes auf Weiem.

Dafr macht ihr Tod.

Jambus, Trochus.
So ganz ohne Not.




Maschinen


Lat die Maschinen die Menschen tten.
Sie haben das Beste aller Gewissen.

Sie haben keines,
darum werden jetzt schon
von ihnen
Menschen zerrissen.




An


An, Aus. An, Aus.

Das neuronale Sein oder Nichtsein

in Nano-Fasern.

An, Aus. An, Aus.

Aus.

Das neuronale Nichtsein

in Nano-Fasern.

An. Aus.




Frieden


Gib mir endlich Frieden.
Gib mir endlich Krieg.
Gib mir endlich Liebe.
Gib mir endlich Hieb'.

Gib mir endlich
vom unendlichen Sein

Der Tag geht zu Ende
denn
Ein Ende mu sein.




tglich Brot


Unser tglich Brot gib uns heute.
Unser tgliches Brot.

Gib es uns heute.
Erspar uns die Not.

Gib uns Brot, gib uns Brot.

La es uns nicht von anderen nehmen
Sonst hau'n wir sie tot.

Fr ein Stckchen,
ein Stckchen,
Stckchen

Brot.

Erspar uns die Not.

Sonst hau'n wir uns tot.




Dunkel


13 Milliarden Jahre Dunkel.
Und dann mein Licht.
Dann unendliches Dunkel
Leben, tte mich nicht.




Giordano Bruno


Giordano Bruno begriff Unendlichkeit
als essentiell fr das Leben.
Dann war's fr sein Leben
fr seine Endlichkeit
auch schon soweit.




Sprachverlust


Kryptik
ist die Verstandesbung.

Symbolik
die Gedchtniskunst

Verlust der Sprache
eine Gottesgunst.




Ab


Tick. Tack.
Auf und Ab.

Speck in der Falle
hinein die Maus
und Schnapp.

Tick.Tack.
Leben.
Ab




Hobby


Kein schneres Hobby, als Kriege zu sehen.
Flammen Menschen, Gebude, Zerbersten
Zerstrung
wie im wirklichen Leben zu sehen.

Kein schneres Hobby, als so krank zu sein.
Den ersten Schlag Abel.
Danach
ein Hobby, so gesund, so krank zu sein.

Sperrt sie alle, sie alle
in Anstalten, in Gefngnisse ein.




Gottes Keller


Sind wir Flaschen Wein
in Gottes Keller

leert er uns
um uns zu sein?




Schicksal


Schicksal

Das Licht zwischen Dunkeln

uns gram und mde zu machen.

Lachen. Darum. Lcheln und Lachen.




Gedchtnis


Keiner, der Dein Gedchtnis schreibt.
Vergangen fr immer, jede Zeit.

Netzhautreizung nach Stunden Flug.
Verflog'ne Erinn'rung.

Selbstbetrug.




: Regeln


: Regeln in den Sand; gesetzt?
In der Regenton$ne
ver$ammelt die Lar/&enbrut

. giB MIR die H&nde ???! - ???
sonst st*rzen w*ir $$$b.




Knax


Tal. Taler. Dollar.
Geldschwemme
Brotvernichtung
mit Bombern.

Da das Essen
nicht in fremde Hnde gelangt.

Geldvernichtung
Goldvernichtung

Knax an Knox.

Floating. Warenumlaufwert.

Wenn der Flu nicht mehr die Fische
Wenn die Blte nicht mehr die Biene

nhren kann.

Werden wir GLNZEN

Dann sollen sie halt Torten essen.




Zirkum Zilarum


Zirkum Zilarum
Backe das Brot.

Wlze die Butter
Die Bank backt kein Brot.




Mommsen


No end.
Nonsens

gegen Konsens

Land's End.

Jeder's End.

Mommsen.

Historie




Freier Wille.


Freier Wille.

Alle Reaktionen durchforscht
Katastert.

Freier Wille.
Eine Spreizung der Fhigkeiten.

Freier Wille.
Analogien

Das eigene Leben
am Ma der Anderen

zu erleben.

Freier Wille.




Meine Hand


Hab ich doch meine eigene Hand.
Wie die der anderen Milliarden.

Und hat meine Hand auch kein Schwert erfat,
So taten es viele dieser Andren.

Hab ich meinen Krper
doch nicht durch Bomben zerfetzt

Wei ich, morgen wie heute,
da man so stndig verletzt.

Eine unsterbliche Seele.
Schmeien wir die Hlle weg.

Wir sehen, sie sterben.
Doch zurck einen Weg -

gibts bis heute noch nicht.




Angst vor dem Schlaf


Die Angst vor dem Schlaf
begleitet mich
auf mhsamen Worten.

Heute zu sterben
Morgen Erwachen

in meinem Schdel-Ort.




Schneckenhaus


Weicher Mensch
garnierst Dich mit Schneckenhusern
Dornen aus Stahl
ttest das Tier um zu leben
verbrennst den Spender von

Feuer, Erde, Luft und Wasser,

den Wald

Bald wird Dein Boden trocknen,
du bist dann weit gekommen.

Ein Schneckenhaus rollt an den Wegesrand



Die Stirn bieten


Die Stirn bieten
ist mehr als die Hand

Die Freundschaft bieten
betont nur

die Stirn







Sehen durch Schmerzen

Was hat uns der Krper beschert.
Was sind das fr Schmerzen
die uns das Auge zufgt.

Narben, die keiner sieht,
die nie ganz verheilen,
bis
bis
bis

Und da fngt es dann fr die anderen an.




Schmerzen durch Sehen


Sehen selber
fgt keine Schmerzen zu.

An Blicken kann nur leiden
wenn Blicke
in das Innerste der Seele eindringen
in die Wohnung
in die Liebe

Angst knnen sie zufgen
dem, der zu verstecken
dem, der zu verbergen
dem, der zu verbrechen
hat

Blicke stechen nicht
Blicke tten nicht
Blicke sprechen nicht

und doch knnen sie alles das antun.




Verbrechen - Sehen


Sehen kann ein Verbrechen sein
das leicht aufzudecken ist?

Kann man in die Erinnerung eindringen
und dort Verbrechen lokalisieren?

Kann es ein Verbrechen
nur in der Erinnerung geben?

Und wie will man es aufdecken?
Mit Gewalt?
Mit Folter?
Einer Beichte?

In einen Bambushalm gesprochen
wird es weit schallen




Das Auge


Das Auge
innen gesehen
Das Auge
in Dir getragen

Fantasie genannt
in Zyklen ohne Meister




Nur ein Tag


Das Kind, das in Deinen Augen brennt
Der alte Mann, dessen Falten
Deine Augen umkrnzt

Das Kind, das in die Welt hinausrennt
Der alte Mann, der in seinen Erinnerungen
die Gegenwart abgrenzt

Hinaus, hinaus
Das Leben
Ein Tag
Es geht Dir nie

aus




In Deinen Augen das Licht


Finde ich in Deinen Augen das Licht
das sich in den Augen eines Babies bricht

Finde ich in Deiner Stimme Klang
des Mdchens Sang

Finde ich im Fliegen Deiner Hften
schweben Schwalben in den Lften

Wenn mir dieses Licht zerbricht
das Lied mir auch das Herz zerbricht
der Vogel in die Sonne sticht

La mich fliegen, mit Dir wiegen
La mit Liebe uns

den Tod besiegen




Illusionen Augen


Erliegen der Illusionen Augen
gib mir wieder doch den Glauben
geometrische Muster auf den Sinneszellen
da sich darin Deine Wellen

Deine Lippen
Deine Augen

sich von mir von drauen
auch nach drinnen finden




Waffen


Wenn ein Gewehr erwachsen macht
wenn ein Schu Dir Leben macht

Dann steh g'rade, dann hab' acht
Auch der andere hlt die Wacht




Barking


Hello, here is the barking dog
sends light into a steamy fog

celebrates silence onto peoples lips
kicks away the sound which hits

enlarging papers heart
barking shadows in the dark

forgive me for speaking silent
with a silent man

forgive me talking noisy
with a noisy man

the whole world can fit
into the soul of a moving van

but flight to other eagle's aerie
does not close the noisy fairy

So close one book to open next




Nie wieder Krieg!


"Braunau, 20. April 1889"

Unser tgliches Brot gib uns heute
Gib uns unser tgliches Brot

Reichskristallnacht, Auschwitz

Unser tgliches Brot gib uns heute
Gib uns unser tgliches Brot

"Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurckgeschossen!"

Unser tgliches Brot gib uns heute
Unser tgliches Brot gib uns heute
Unser tgliches Brot gib uns heute

"Wollt ihr den totalen Krieg?"

Gib uns unser tgliches Brot
Unser tgliches Brot gib uns heute
Unser tgliches Brot gib uns heute

"30. April 1945, 15 Uhr 30 Minuten"

Und vergib uns unsere Schuld
Wie auch wir vergeben unserm Schuldigern

Unser tgliches Brot gib uns heute
Unser tgliches Brot gib uns heute
Unser tgliches Brot gib uns heute

Denn Dein ist das Reich

Gib uns unser tgliches Brot

Nie wieder Krieg!

Gib uns unser tgliches Brot
unser tgliches Brot gib uns heute




Dein letztes Wort


Mach dem Leben ein Ende, oh Gott,
dann hat es ein Ende mit Deinem Wort
Was Du uns versprochen
haben wir gebrochen.

Wenn wir miteinander sprechen
t
un wir ein Verbrechen

dem andern an.

Weil keiner den anderen
wirklich verstehen kann.

Mach dem Leben ein Ende, oh Gott.

Doch dann bist Du alleine
mit Deinem letzten Wort.




Spatz


Nackt fiel er mir in die Hnde
die Nacht durchfroren nicht berlebt
Schwarze Schlieren um die rosa Stummel
Wr' er anders gefrbt, ich nennt' ihn Hummel.

Eigelbbrckchen, Wasser und der Glhbirne Licht
lieen ihn wachsen, sonst wr er nicht
als Spatz in meiner Hand geblieben,
sondern um sein kleines Leben gekommen.

Dann, als er flgge war, nahm ich ihn ins Freie
lste meine Hand, hoffte, er bliebe,
da schlug er mit kleinen Spatzenflgeln
und hat sich nicht das Leben,
sondern die Freiheit genommen.




Mobilitt


Wie schnell wechseln wir den Platz.
W
ie schnell treibt uns die Hatz.

Mssen Stunden in Sesseln verbringen
Reifen auf Asphalt ein Rauschen versingen.

Ungelebte Zeit, im Schdel ein fester Ort
bewegen wir uns doch nicht im Innern fort.

Zeit, die erfahren wir.
Zeit, die erfahren wir uns
fr ein paar vergnglicher Stunden Gunst.

Wechseln wir Kulissen, vergessen was bleibt
bleiben an Orten, verlaufen uns Zeit
statt sie auf Bitumen zu zerrasen.

Beweglichkeit ist es, was den Glckskick
Mobilitt ist es, was den Glckskick
Erzhlen ist es, was den Glckskick
was uns zum Ortswechsel motiviert.

Wir tun es fr uns, und doch fr die and'ren.
Ortswechsel, was wir bis heute
unter persnlichem Leben verstanden.




Sieht nicht.


Ein Auge, sieht nicht.
Ein Herz, sieht nicht.
Eine Seele, sieht nicht.

Wie kannst Du ihn nennen?
Kannst Du ihn erkennen?

Sein Gesicht, es sagt
nichts, ber die Dunkelheit, nichts,
die er in sich trgt.

D
u vertraust ihm
und gibst ihm die Hand.

Du vertraust ihm
und gehst wie er durch das Land.

Du vertraust ihm
doch irgendwann ergraut es Dir:

Es ist kein Mensch,
Bestie nennt man das Tier.




Nher


Nher kommt niemand.
Er hlt das Licht
vor das Schwarz zu Deiner Seele.

I
m Augenhintergrund
leuchten Deine Adern auf
wie ein verglsertes Spinnennetz.

Er sieht Dich nicht.
Nur ein Netz ber einer orangenen Blende,
blutdurchpulst, blutdurchstrmt.
Lichtschluckend.

Selbst wenn Du eine Brille brauchst:
besser siehst Du nicht.




Die Bestie


Die Bestie
spricht in den Bambushalm.

Hren wir gut zu,
dann erkennen wir sie.

Mitleid und Gefhl
kennt sie nicht.

Sie sprt nur,
was sie selber sticht.

Hrt auf den Bambushalm.




Drei Tag

Ein Wort,
und es verging ein Monat.

Ein Massaker,
und es vergingen drei Tag.

Doch schon lang vorher gesprochen
war des Menschen einsame Klag.

Htt ich auf den Bambushalm
ni
cht gehrt

Eine andere Bestie
htte Leben zerstrt.




Haut ber dem Jochbein


Haut ber dem Jochbein.
Barthaar, bis ans Genack.
D
u siehst das Augenschwarz
und gehst tiefer
S
iehst im Schwarz
das goldene Bernsteinharz.

Dahinter, in Mustern
ist meine Welt gespannt.
Doch diese Muster
haben ihr Muster
meist nur
fr mich gebrannt.

Gib mir Deine Hand,
la uns spren
was nicht aus Netz und Geist besteht.
la uns spren
was kein Ha, was kein Wind verweht.




Der Krieg


Der Krieg ist ein Fest
da mir die Augen bluten

Keiner hlt sich am Leben fest
s
o sehr
da abgetrennte Gliedmaen bluten

Das Schiff hlt sich am Wasser fest
so sehr
whrend die Decks von Menschen bluten

Die Erde dngt die Menschenpest
so sehr
da die Bche und Fle bluten

Die Flugzeuge halten sich nicht mehr am Himmel fest
so sehr
da die Wolken bluten

Die Stdte brennen so rot
so sehr
da weithin die Horizonte bluten

Die Fotografen halten das Grauen fest
so sehr
da die Abzge bluten

Halt mich fest
bevor wir vom Leben bluten.

Ach, knnt sein nur ein Wort so fest
so sehr
da mir die Lippen davon bluten.

Ach, wenn ich fhlte deinen Todesschmerz,
so sehr,
da mir meine Augen bluten.




Gedicht eines Vaters an seine Tochter


Ich wnsche Dir das Beste
zu Deinem Hochzeitsfeste

zu wunderschnen Trumen
von wunderbaren Rumen

die mit Dir ich nie betreten kann





Duft von Kaffee


Der Duft von Kaffee
weht durch die Luft

ruft mich, obwohl
ich schlafen will.

Es steht kein Pulver
im Kchenschrank

Der Mond trifft den Saturn
und leuchtet an

bestrahlt von unserer Erde




Sehen und Gesehenwerden


Sehen und Gesehenwerden

Sehen der,
der nicht sich selber sehen kann.




Alle Sterne


Alle Sterne unserer Erde sind erreicht,

doch Dich zu finden
in den Tiefen Deiner Augen

fllt meist nicht leicht.




Gesundwerden


Jugend ist eine Krankheit,
die durch lterwerden
geheilt werden kann.

Manche aber
zerbrechen daran.




Der Nagel


Es ist manchmal ein einziger rostiger Nagel,
der ein ruhmreiches Denkmal am Stehen hlt.

Eine Zange, ein Handwerker, ein blechner Held
und das ach so ruhmreiche Denkmal - fllt




Ein Buchstabe pro Wort


Meine Finger finden immer
den richtigen Buchstaben

Zum Wortspiel
findet mein Mund
immer das richtige Wort

hoffentlich
findet meine Seele
immer das richtige Wort

zu Deinem Herzen




Herzen; Ngel; gebrochen


Sind unsere Herzen mit Ngeln besetzt?
Ist es das wert, das wir fr Vorteil verletzt?

I
st der grte Vorteil nicht darin,
das man dem eig'nen und des anderen Leben
verhilft zu wahrem Sinn?

Mu uns ein Indianer sagen,
da wir uns
trotz Maschinen plagen

Mu uns ein Indianer sagen,
da unsere Erde
u
nd Maschinen
sich nicht vertragen?

Mu uns eine Kugel im Lauf das sagen,
da wir vor dem Leben des Nchsten

sicher sind?


Mssen wir nach Illusionen jagen,
die fr uns
die Wirtschaft
die Technik
die Mode bestimmt?

Mssen sich die Milliarden
auf Riesen-Yachten treffen?

Ist es wahr, da auch die Reichen
an ihrem armen Herz zerbrechen?

Bauen wir Huser ins Land hinein
um unsere Augen doch wieder
in die Stadt zu richten?

Was ist das fr ein Boden,
der uns ernhren kann,
wenn darauf ein Hochhaus
e
ine Villa, eine Mauer

besser stehen kann?

Zwingen wir schon die Wste,
uns das Essen zu zchten

und auch all das, was wir
sonst noch zhlen

zu unseren Schten?


Quadratmeterpreise
Flcheninflation
Hhendeflation

Deflorieren
eines Eichenhaines

fr eine Musichall
in Memphis

und dazwischen pendeln
Herr C und Frau D
nach A und B


Die Erde ist schon lngst verkauft
aus dem Meer der letzte Fisch gerauft
D
ie Wlder an die Welt vermietet
und jeder Flu, jeder Sund
ist mit Stahl schon zugenietet.

Eine bess're Welt
die nur besser werden kann
wenn man all den Schrott

irgendwann

auch wieder

"Zurckbauen"




kann.

Ich glaube nicht daran.




Steine fr die Mauer


Lat uns Steine zum Bau der Mauer tragen
da das Wild, wir uns erjagen,
nicht kommt in einen fremden Magen.

Lat uns Steine zum Bau der Mauer tragen
damit die goldene Fibel, die geraubt wir haben
Deine zarte Brust nur zieren kann.

Lat uns Steine zum Bau der Mauer tragen
d
amit der Barbare, der zum Rauben kam
den Barbaren hinter der Mauer
nicht zu seh'n bekam.




Hypothek


Dster ist die Hypothek, die mein Leben trgt
weil fr meinen Strom ein Bagger grbt
in das Leben von Stdten und Drfern
hinein sich grbt
damit ich Braune Kohle leicht verbrennen kann.

Sie zwitschert in den Schaltkreisen
grbt sich durch ein Germaniumherz
huft Korn auf Korn auf mein Siliziumerz

Wrd' Bilder aus l ich malen
eine Pflanze, Lein genannt, strbe
fr Schnes auf der leinern' Wand

Welt, vergib mir,

da ich HEUTE leb'.

Heute sterben will ich nicht,
fr ein paar Jahre heit's fr mich noch

"MORGEN"

.




Toller Mann


Da ist ein alter Mann
d
er sich einen Wagen

leisten kann.

E
r kauft nur ein Rad
und eine Pellerine

Und strebt, selbst im Regen
den Berg so hinan.

Stadtrat,

Du machst nie blau.
Toller Mann.




Morituri te salutant


Fr's Vaterland gestorben -
ist da nur einer, der den Spruch hlt fr wahr?

Sie sind fr Geld, fr Raub, um nicht zu sterben, gestorben,
erschossen vom eig'nen Feldmarschall,
w
enn man nicht zu Willen war.

Die Versprechen waren materiell, wie auch die Hoffnung
und jeder hielt es fr einen Irrtum,
wenn er irrtmlich eingezogen war.

Eine sichere Stelle, eine neue Hoffnung,
doch dann kommt ein Mann,
der in einem ledern' Sessel
immer sitzen kann.

Der EINE ist nicht ausgezogen,
Der EINE hat berall
die vielen um den Raub
um das Gold
um das eig'ne Leben
und wenn schon nicht
um den Frieden

betrogen




Marschbereit


Aus langer Geschichte Zeit
war der Mensch
zu tdlicher Angst bereit

Aktien, die die Kriege regieren,
Gemeinwohl, fr das Soldaten marschieren

Man den Kommunisten die Krume nicht lassen
wenn die Einfachen selber nach der Erde fassen.

Die Massen schickt man von der Fabrik dann weg.
Man schickt sie in der Russischen Erde,

in einem Treck, in den tdlichen schlammigen Dreck.

Wenn Vlker nach der Freiheit greifen
rollen zuerst die Ketten, der Panzer Reifen.

Dann fallen die Bomben, werden Schuld'ge gesucht
Auf beiden Seiten die Angst, das Leben verlieren.

Die Altkommunisten, sie wuten wohl,
woher die Masse kam, die Gasse hohl.

Drum hielten die Chefs auf beiden Seiten
am Krieg um der Angst vor dem Krieges willen

fest.





In fremden Landen


Was suchen wir in fremden Landen,
Langusten, Hummer und Efeututen

Wir bewundern der Vlker einfaches Leben
whrend wir einmal nur - einmal!
den Eimer aus dem Brunnen heben.

Im Hotel die Khlschranktr
entdecken wir dort
der einfachen Menschen Begleiter,
stornieren wir schnell, so ist das leider,

und fliegen in die Pestizididylle zurck.


Am Strand von Mallorca, da in etwa,
da pat das blabla-Mann Glck.




Tropfen


In feuchten Wiesen
da liegen noch
u
nd wieder
d
ie feuchten Tropfen

nieder

Ein anderer hat den Boden getrnkt
ein Anderer hat mein Herz versengt

Oh, knnt' ich greifen wieder und wieder
doch die Trauben, sinken nicht nieder

ist schon lange vergossen
doch das Streben war vergessen
ich war vermessen
v
on der Frucht gegessen

und so fallen in feuchten Wiesen
noch Tropfen fort




Torheit


Gtze nennen wir die Jugend
die erkoren wir zur Tugend

falsch

e
rkoren haben wir die Unwissenheit
von der sich die Jugend
irgendwann befreit

doch mit Unwissenheit
verkaufen wir nchtens leuchtende Buntstifte
und im Spielzeug das vererbende Gifte.

Mit Jugend wird die Torheit benannt
die die Wirtschaft antreibt

die Bedrfnisse weckt
wo der Hunger bleibt

Und das Wissen davon
da sich dieser Hunger
nie befreit.

So folgt den Ritualen, Menschen,
verkauft seid ihr, noch bevor ihr
wirklich anfangt zu denken,

wenn ihr es denn je anfangt.




Genies'


Was das Genie vom Wahnsinn trennt:

Ein Wort fr den, der sich Feldherr nennt.




Moral


Nach dem Fressen

kommt die groe Moral

Schon jetzt haben Menschen

aus der Krume zu leben

nicht mehr die Wahl

Bei uns kommt die Verzweiflung nicht gerne an
solange sie vor Teneriffa auf den
"
Merchandisers of Souls"
versinken und ertrinken kann.





Mene


Der Aktienkurs
steigt stetig an

Der Kriegskurs
nur dann und wann

E
s sind Dollars
in denen wir
Gold und l und Diamanten bezahlen

falsch

es sind
einfacher Menschen Qualen

Mene Mene Tekel u-pharsin

Schwarz auf Wei
an der Tafel der Wallstreet

steht geschrieben der Sinn




Schwarze Linien


Schwarze Linien auf weiem Papier
das unterscheidet den Menschen vom Tier?

Schwarze Linien, in weie Wsten gebrannt.
Schwarze Linien, Blutkrusten, auf einer Kinderhand

Schwarze Linien in Buggischtschaum
die Tiefen, was drin ist, man sieht es kaum

Schwarze Linien, gezogen von A nach B
gezogen vom Herz von A nach Herz B

S
chwarze Linien auf einer Kiste Rand
Schwarze Linien, was auf 'nem Grabstein stand.

Zerfllt zu Sand.
Zerfllt zu Sand.
Zerfllt zu Sand.

U
nd Staub

Weil wir ohne die Linien ja nur

Dumme

sind




Sand


Mein Kind, zhle die Linien
zhle die Nadeln der Pinien

und wenn Du an mich denkst
nimm eine Handvoll Sand

Vielleicht 'ne Muschel
oder'n Seeigel vom Strand

An der Grenze
zum Leben

fangen wir an zu sterben

Kind, zhle die Krner in Deiner Hand,
ist das, wofr mein Streben stand

Fr 'ne Handvoll, einfachem, Sand.




Arrangieren


Knn'n Sie sich nicht mit der Jugend arrangieren
warum lassen Sie sie einfach nicht losmarschieren

warum lassen Sie den Y. nicht einfach weiter
Kinder und alte Leute abschieen

Weil Fuball 'nem jungen Erwachsenen Spa so macht.
Da das Leder in FnfJahreGesicht 'reinkracht.

Knn'n Sie sich nicht mit der Jugend arrangieren
Es sind die letzten, die sich noch hier auffhren.

Knn'n Sie sich nicht mit der Jugend arrangieren
Sie machen uns so viel Arbeit. Es ist genug.

Sagt ein alter Polizist zu mir.




Interne Logik


Wenn wir lange genug zu uns selber reden
wird unser Handeln logisch. Garantiert.

Doch stehen Diskurs und Disput darin nicht dafr.
Dann redest Du umsonst fr Logik zu Dir.




Das Schne an Dir


Das Schne an Dir
ist
Das Schne an Dir.




Lange genug


Wenn wir lange genug zu uns selber reden
wird unser Handel logisch. Garantiert.

Doch fehlen Diskurs und Disput darin nicht dafr.
Dann redest Du umsonst fr Logik zu Dir.




Seid LAUT!



Wenn die Gedanken verstummen
Dann siegen die Dummen

Wenn die Klugen verstummen
Dann siegen die Dummen

Wenn die Klagen verstummen
Dann siegen die Dummen

Wenn die Guten verstummen
Dann siegen die Dummen

Seit laut. Man hrt Euch nicht!




Ein Recht auf Depression


Hoffnung ist das Wasser, das kocht.
Hoffnung ist das Salz, das gemocht.
Hoffnung ist das, was zur Freude lenkt.

Verzweiflung ist nicht mehr erlaubt.
Mit einem Schalter Licht
Mit einer Pille Gift
wird Dir die Depression geraubt.

Doch wie auf's Glck
hab' ich ein Recht auf Pech.

Drck ich auf den Schalter,
t
eil ich die Pille am Spalter.

Nimm mir nicht die Verzweiflung.
Nimm mir nicht dieses Glck.

Denn ohne meine Verzweiflung
erkenn' ich auch nicht

Dein Glck.





Regeln


Wir folgen alle den Regeln.
Ob wir spielen, ob wir selber regeln.

Wer selber seine Regeln aufstellt
gilt als Kranker - oder als Held.

Aus einem Baum wird ein Mbel geschnitzt
Gewitzt, wer in das Mbel den Baum einritzt.

Die Zeiten, sie wandeln,
wir wandeln die Zeiten.

Spiele, Arbeit, was wir auch regeln,
wir folgen alle, alle den Regeln.

Selbst ich, der diese Zeilen hier schreibt
von den Regeln des Schreibens nicht befreit.

Versto ich dagegen, wird es Fehler genannt.
Humorvoll dagegen, der den Fehler sich krmmt.

Ein Astor zu sein ist ein Spiel mit den Regeln
doch fr uns immer noch einer von diesen Flegeln.

Komm ich den Leuten mit Worten gewitzt
wird mir in den Rcken "Verrckter" geritzt.

so werd' ich langsam zum alten Mbel
oder zum Baum - verget kalten Pbel.

Den gibt es nicht. Wir folgen den Regeln.
Und lachen wieder ber einen der Flegeln.




Pol


An diesem Pol, wo die Liebe beginnt.
An diesem Pol, wo das Leben beginnt.

Ist der Pol, wo mir das Grauen gerinnt.
Geht in die Hlle. Es ist ein Kind!




Bild 1


Macht Euch von Gott
Macht Euch vom Menschen

kein Bild.

Eine feste Vorstellung
ist
wie die Flinte auf's Wild.

Und doch unterscheidet das Bild
den Menschen vom Wild

Doch einen Pelz zieht sich
leicht einer an

So da man das Tier
nicht erkennen kann.

Es will Dein Herz.
Es will Dein Geld.
Besticht durch Logik
verkauft Dir die Welt.

Doch gelingt ihm das nur
ber Dein Bild von der Welt.
ber Dein Bild vom - Geld.




Gespenster


All die Gesichter.
Versteckt an den Fenstern.
Sind es Menschen
oder gehren sie Gespenstern?

Die Raupe legt den Kokon nicht ab.
Der Vogel frit ihn, bevor er fliegt.

So harren sie an Fenstern mit
Gesichtern wie von Gespenstern.

Sie wissen. Sie wissen. Sie sehen.
Doch sie gehen, sie gehen. Nicht.

Es ist so schwer, die Angst zu nehmen.
Es ist so schwer, hinaus zu bequemen.

Ist es so schwer, eine Meinung, Mut zu haben?
Sind wir Zuschauer? Sind wir Zuschauer?

Das, das. Das wissen die Zuhauer.
Ich wei es. Ich wei es.

Sie bleiben Zuschauer. Der Auftritt knnte

Nerven, Leben, Verletzung kosten.
Die Achtung. Die Klientel. Der Ruf.
Sie schauen. Und rosten.

Das ffentliche Leben. Es findet im Stadtrat statt.
Das ffentliche Leben. Schn, wenn man 'nen TV hat.

Wende Dich der Mitte zu. Die Mitte. Bist Du.
Und aus der Mitte heraus. Da schaust Du heraus.

In dieser Welt. Mu ein Zuschauer. Auch Schauspieler sein.




berlebende


Meine Abstammung, das kann
ein Tscheche, ein sterreicher, ein Deutscher sein.
Mein Grovater war verwaist
und er erwuchs erwachsen in Prag
Sohn eines K&K-Kanoniers
und einer geliebten Tschechin.

Er verlie dieses Land.
O
bwohl er seine Muttersprache
gut verstand.

Ein anderer meiner Vorvter floh aus dem Frankenreich
w
ie hie sie doch? Bartholomus Nacht, ich wei.
Man brachte dort wegen religiser Fragen um.
Das war so Usus, wie dumm.

Im Schwabenland fand er neuen Stand.

Nun, was bin ich? Ein Puzzle, Rtsel zugleich?
Und was hab' ich dann zu tun mit einem Deutschen Reich?
Eigentlich nichts. Weil ich Nachfahr von berlebenden bin.
Der Sinn des Deutschen Reiches, da war Tod darin.

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Immer wieder hab' ich angesprochen.
Nun werd' ich immer wieder angerochen
wegen meines schlechten Benehmens.
Wegen allgemeinen Unbequemens.

Wenn da drauen die Gesichter
von Kleinkindern und Greisen
werden zu Zielscheiben
ohnegleichen.

Oder bei Mdchen der Bauch.
Bei Jungen der Schritt.
Wo bleibt der Schiri?
Wie komm' ich da mit?

Da werden Menschen geschlagen.
Wenn sie sich ber steinharte Leder

beklagen.

Doch das nimmt man mit.
Es strt ja nicht bei Euch, oder 'nit?

Es passiert nur bei denen,
die da oben in den schlechten Verhltnissen
leben.

Hab' ich bei Deutschen aus Russland gesehen,
da sie bei hflicher Bitte gehen

Hab' ich auch bei Deutschen aus Deutschland gesehen,
wenn man die Nummer der Eltern kann whlen.

Hab' ich bei Deutschen aus der Trken Land gesehen
da sie mit Brachialgewalt in fremde Huser gehen

Menschen schlagen, ohne auf Wehklagen
zu hren.

Die ziehen dann schon. Davon.

Davon hab' ich wirklich genug.
Von Yagci und sonstwas.

Auch der Deutsche im Trkenland
steht dann vor einer Wand.

Wie kann Lederschieen
mit Scheibenbruch.
Mit Seelenbruch.
Mit Vertrauensbruch.

Fuball sein?

Leuchtet Dir das ein?

Warum halten Yagci's mich noch aus?
Ich wohn' hier. Und will nicht 'raus.

Sei getrost, Du bist nicht der Einzige.
D
er auen steht. Wie Dir
es auch dem Wxxxxxxx und dem Axxxx geht.

Blo keinen rger. Blo keinen rger.
Weil es bald nach Hause.
Weil es bald zur Arbeit.
in die Praxis.
oder.
in den Landtag geht.

Wo sind meine Wurzeln, bitte?
Mchte ich nicht auch berlebender bleiben?

Oder sollen Yagcis weiter ihr Leder treiben?

Ich dachte immer, Fuball braucht Rasen satt.
Auch, weil es dort Trainer und Schiris hat.

Einen Schiri, 'nen Arzt, sprach ich an.
Der wollte nicht, weil er es nicht machen kann.

Ein anderer, der Zhne bohrt.
hatte lieber ein Loch in der Scheiben
als was gegen das Schieen zu treiben.

Ein ehemaliger Finanzexperte aus 'nem Irrenhaus
- Du kennst ihn,
auch er hat mich satt. Weil ich ihn spt
und das auch noch bei Bach-Overtren
angerufen hab.

Doch er kam. Und ich whle ihn.
Und empfehle ihn. Weil er kam.

Doch die anderen, die schick' ich dahin.
Und geb' meine Empfehlung dahin.

Weil bei Ihnen Angst, Gewalt, Bequemlichkeit
und vielleicht ein hehres Ziel gesieget hat.

Euch hab' ich satt.

Selbst ein Polizist hat gesagt,
ich soll mich mit den Jugendlichen arrangieren.

Doch da drauen schieen keine Jugendlichen mehr.
Es ist dieser und jene junge Herr.

Der eine 18, ein zweiter 19, ein dritter 22 Herbste schon
auf dem jungen Buckel hat.

Erwachsene.

Schmiedet weiter am Image. Macht Euch Euer Bild.
Aber hier drauen, da schiet man uns in der Tr
ab wie eingezuntes Wild.




Punkt.


Von Bild zu Bild.
Von Schild zu Schild

hangeln wir uns durch
d
ie uns-gemachte Welt.

Dazwischen
die Mglichkeiten
die Un-Notwendigkeiten
sind nicht relevant.

Wollen unser Bild dem Anderen
gleichmachen
berlegenmachen
verschiedenmachen
oder
abwerten

Fr Albrecht Drer
reichte ein Kreis.

P
unkt.




Poes Kerker


Tief in Poes Kerker sitze ich.
Die Wnde sind hei, sie kommen nher.


Whrend mein Haar ergraut, versilbert.
Whrend meine Ngel wachsen.
Whrend meine Zhne am Boden klirren.


Whrend Du und Ich.

Barfu ber eine Grne Wiese laufen.

Als das Fleisch von meinen Knochen zu fallen beginnt.

ffnet sich von oben eine Luke.
Das Eine Licht erstrahlt.

RE. Zurck, zum Licht.

Seine Hand ergreift meine,
whrend die Knochen zu Staub zerfallen.

Aus meinem Humus wchst ein Kind.




Ein Sandkorn Ewigkeit


Tausend Jahre
verrinnen in zwlf Stunden der Ewigkeit.

60 Millionen Staubkrner
durchqueren den engen Hals
einer ewigen Sanduhr.

Gesammelt von allen Ufern der Welt

Kehrt Ihr Wasser
in Deinen Mund zurck.




Wassertrger


W
ie wir Wasser sammeln.
Es reicht nicht der Eimer vom Brunnen zur Tre.

Whrend wir Flsse zupropfen.

Sprengen wir die Welt
auf dem Golfrasen in die Luft




Ein erster Hauch


Wie wir uns mit Seife die Hnde waschen.
Wie wir die Kinder mit Seifenblasen berraschen.

Aus einem ersten Hauch
wchst das Zerbrechliche.

Ein kleiner Stich nur, und das Wunder vergeht.
Bevor es ergraut, erschwarzt, zergeht

u
nd

vom Winde zu Staube

verweht.




Licht


Sieh doch diesen Regenbogen.
Sieh doch dieses bunte Licht.
Sieh doch seine Sieben-Farben
Sieh, wie Himmelsglas zerbricht.

Schau, das graue Wogen
schleierhafter Wolkenbrut
Schau, wie glattgezogen
auf Acker fllt die Himmelsflut.

Am Horizont ein Sonnenblinzeln
Wie errtet da das Bogenlicht!
Whrend Luna hinter Wolken
mit seiner Sichel in die Welt durchsticht

Und um ihn ein eisig Ring
Eisig wie der Hhenflug
zaubert nebelhafte Farben
um des Vollmonds lichter Flut.




Mensch


Mensch: zeitlich begrenzt, haltbarer datenspeicher; //---




Nomaden


Stets der Mensch sich will beweisen;
darum er stets auf Reisen geht.
Wie ein Nomad' zum nchsten Wasserloche
m
it seinem Kamel und dem Hausrat zieht.

Nur, der Hausrat ist schon vor Ort;
doch die Gier nach Wandel steht.
Allein, das Gefhl durch Reisen
nach Verwandlung immer strebt.

Irgendwann sieht dann das Auge:
diese Wiese ist nun abgegrast.
Abgefressen bis auf die Wurzeln
wird zum nchsten Modeziel gerast.

Eingebacken in der Schale
ruht das ewig gleiche Hirn
Sucht Vernd'rung nur nach drauen
und nicht in sich selbst darin.

Kann doch schwindeln, wo gewesen;
kann erfinden, was in jeder Zeitschrift steht.
Doch, Der Eine Ort will wandern
weil in der Erinn'rung nur die Zeit vergeht.




Neuer Mensch


Sollten wir uns kein Bild doch machen.
Sollten wir stets fr's Neue sein.
Haben das Neue schon lang'
zum Bilde nieder<&ont color="#FFF3B5">gemacht
da man den Neuen Menschen
nicht mehr sehen kann




Fr Euch


Fr Euch
ist die Welt mit Werbung zugekleistert.

Fr Euch,
damit Endorphine wirken.

Fr Euch
werden die Wlder abgebrannt

Fr Euch:
auch ich gehre dazu.

Der neue Farbenkitzel
strzt in das Aug' hinein

Das kleinste Monitorpixel
hmmert Dir:

"Mehr!" "Besser!"

ein.

Ach, wie schn wir sterben.
Stirbt die Welt doch auch fr uns.
Kommt, lat uns sie voll verderben -
weil wir nehmen, fr was wir
nicht zu gebrauchen sind.




Stumpf


Der Augen Glanz
verstumpft.

Sumpf
der die Augen steuert.

Glanz, Leuchten, Licht.

Dunkel, Nebel.
Und die Welt - zerbricht




Neue Wege


Neue Wege
sind bestimmt
durch dauerhaftes
Kommen und Geh'n.

Sind sie lngst schon ausgeschritten
sind es Neue Menschen, die sie

- vielleicht -

auch noch geh'n.



Feuer; VBG

Eigentlich wollte ich immer mal ein Gedicht darber schreiben, wie wir das Feuer fr uns unsichtbar gemacht haben. Es brllt in Hochfen, es wabert in fossilen Kraftwerken, es hmmert metallene Zylinder auf und ab. Eigentlich hat sich an der Qualitt des Feuers nichts verndert; nur unsere Wahrnehmung dafr ist eine andere geworden. Wir nehmen es als Bild auf einem Fernseher wahr, als Bewegung, als Leuchten einer Lichtquelle.

Natrlich bringt das Feuer auch Produkte hervor, wie Stahl, oder Plastik. Was wir dann wahrnehmen, ist eine Form von "Erde", whrend die Spuren der "Luft" sich mit der Atemluft vermischen oder Bestandteile davon herausgefiltert oder -katalysiert werden.

Beim ersten Golfkrieg, als SH alle lquellen in einem kleinen Teil der lokalen Wste anznden lie, errechneten Wissen